U19- Weltmeisterschaften 2017 in Trakai / Litauen mit STAW-Beteiligung

Mittwoch, 2. August 2017
bis
Sonntag, 6. August 2017

Bereits Anfang August fanden in Trakai in Litauen die Junioren-Weltmeisterschaften statt und aus unserem Verein waren drei Athleten nominiert worden :

Lara Tiefenthaler und Jovana Stanivuk gingen im Doppelzweier an den Start und konnten am ersten Tag in einem spannenden Rennen direkt ins Viertelfinale einziehen, wo sie sich dann mit einem vierten Platz fürs Semi C/D qualifizierten. Darüber doch ein wenig enttäuscht, fighteten unsere beiden Ruderinnen einen Hundertstelkampf in diesem starken und engen Feld und konnten schließlich im C-Finale am Samstag den tollen 15. Endrang belegen! Wir sind sehr stolz und gratulieren !

Maximilian Hornacek wurde vom ÖRV im Doppelvierer gemeinsam mit seinen Freunden Benedikt Neppl (LIA), Martin Animashaun (DOW) und Gabriel Stekl (IST) nominiert. Hier sein Erfahrungsbericht :

« Zu Beginn des Jahres setzten sich Martin, Benni, Gabe und ich in den Doppelvierer, um in Zagreb einmal zu sehen, wie sich das Boot denn so anstellt und ob es sich auszahlen würde, Arbeit zu investieren. Unser Ziel war die U19-Weltmeisterschaft, für die wir uns nach unserer Europameisterschaftsteilnahme dann auch tatsächlich qualifizieren konnten.

Unser Vorlauf stand am Donnerstag, den 03.08.2017 an. Wir hatten unser Training in den Wochen davor sehr darauf ausgelegt, eine hohe Schlagzahl fahren zu können. Dieses Training machte sich auch bezahlt und wir konnten sehr hoch durchfahren, jedoch reichte es nicht für einen direkten Einzug ins Semifinale A/B. Weiter ging´s! Die nächste Gelegenheit dazu stand noch bevor!

Am Freitag hatten wir im Hoffnungslauf unsere zweite und letzte Chance, weiter zu kommen, wenn wir unter die ersten drei von 6 Booten fahren würden. Leider genügte unsere extreme Motivation auch dieses Mal nicht und wir verpassten mit weniger als 2 Sekunden das 3. Boot im Rennen und somit den Qualifikationsplatz. Natürlich waren wir danach enttäuscht und es war auch ein kleiner Tiefschlag für uns, nachdem wir wussten, dass im Rennen nicht alles technisch zusammengepasst hatte. Trotzdem haben wir nicht aufgegeben!

Den Samstagvormittag verbrachten wir damit, die Semifinalrennen zu beobachten und Johanna, Anton und Lorenz und den Vierer ohne anzufeuern, die um einen Platz im A-Finale kämpften. Am späten Nachmittag stand dann unser eigenes C-Finale an.

Am Start stehend hatten wir nur noch das Ziel, diese WM noch so gut wie möglich zu beenden. Vom Beginn weg sah es jedoch nicht so aus, als würden wir besonders viele Boote hinter uns lassen. Doch als wir ungefähr 400 Meter hinter uns hatten, ging uns der Knopf auf. Das Boot fing an besser zu laufen als bei der gesamten restlichen Weltmeisterschaft. Nach 1500m waren wir schon auf Platz 3 angekommen und vor uns lagen nur noch die Russen und die Ukrainer, die beide bei der EM noch weit vor uns gelegen waren. Die die Russen konnten wir mit unserem Endspurt noch überholen aber für die Ukrainer hätten wir den Spurt etwas früher ansetzen müssen.

Alles in allem war es eine sehr gute Erfahrung und ich konnte mir eine Menge für meine nächste Saison mitnehmen!“

Wir vom RV STAW bedanken uns bei unseren Trainern Stefan Bierbaum und Karl Ivanics, die unermüdlich Zeit und Wissen in die Mädels und Jungs investiert haben sowie im Fall des Doppelvierers von Max auch bei Ister-Trainer Phil Stekl, der die Jungs betreut hat, wenn sie in Ottensheim trainiert haben und viel seiner Erfahrung beigesteuert hat! Danke Phil!

Wir gratulieren natürlich auch den anderen österreichischen Athleten zu ihren tollen Platzierungen und wünschen allen für die kommenden Ereignisse weiterhin viel Erfolg!